Unsere Kirchen
Die Kirchgemeinde liegt - eingebettet in die wunderschöne Endmoränenlandschaft im Herzen Mecklenburgs - im südlichen Landkreis Güstrow.
Zu ihr gehören 30 Dörfer, sechs Kirchen in Badendiek, Bellin, Kirch Kogel, Kirch Rosin, Lohmen, Zehna und ein Gemeindehaus in Klueß. Der Pfarrsitz ist in Lohmen.
Zur Gemeinde gehört das "Kinder- und Jugendhaus" in Lohmen - ein kleines, modern ausgestattetes Freizeitheim.
Kirche zu Badendiek
Die Feldsteinkirche zu Badendiek ist Ende des 13. Jh. errichtet worden.
- Besonderheiten:
- der später gebaute und in das Schiff integrierte Backstein-Fachwerkturm
- Kreuzrippengewölbe und reich profiliertes Portal der Sakristei
- Triumphkreuz 15.Jh.
- spätgotischer Flügelaltar Anf. 16. Jh.
- hölzerne Kanzel aus dem 17. Jh.
- restaurierte Lütkemüllerorgel aus dem 19.Jh.
Sollte die Kirche verschlossen sein, wenden Sie sich bitte in Badendiek an die Mitarbeiterinnen von "koepcke.publishing" im alten Pfarrhaus.
Kirche zu Bellin
Die Kirche zu Bellin ist ein spätromanischer Feldsteinbau, Mitte des 13.Jh. errichtet.
Neben den Sonntagsgottesdiensten, treffen sich hier immer wieder Menschen, die Angebote des Vereins "Haus der Stille Bellin e.V." wahrnehmen zu Stille und Gebet. Viele Brautpaare lassen sich hier trauen.
- Besonderheiten:
- Wand- und Gewölbemalereien aus dem 14. und 15. Jh. (im 19. Jh. überarbeitet)
- Altaraufsatz aus dem 15. Jh. mit spätgotischen Schnitzfiguren
- steinernes Taufbecken aus dem 16. Jh.
- Flüsterkapelle, Pestfenster
- der Steinsarkophag des Grafen Gerd Carl von Sala auf Bellin aus dem 18. Jh.
Wenn Sie die Kirche besichtigen möchten, wenden Sie sich bitte in Bellin an Herrn Rennert (Steinbecker Weg 2, Tel.: 038458 / 20468).
Kirche zu Kirch Kogel
Die rechteckige frühgotische Kirche zu Kirch Kogel mit quadratischem Feldsteinchor wurde in der zweiten Hälfte des 13. Jh. erbaut.
- Besonderheiten:
- gotischer Schnitzaltar 15. Jh.
- hölzerne Kanzel von 1671
- restaurierte Lütkemüller - Orgel von 1872
- Granit-Taufstein aus dem 13. Jh.
Wenn Sie die Kirche besichtigen möchten, wenden Sie sich bitte in Kirch Kogel an Frau Klatt (Dorfstr. 8).
Kirche zu Kirch Rosin
Die frühgotische Backsteinkirche zu Kirch Rosin wurde um 1270 als Klosterkirche von Zisterziensermönchen erbaut.
- Besonderheiten:
- hölzerner Turm von 1690 (mit einer Glocke von 1450, einer der ältesten im Kirchenkreis Güstrow, die noch geläutet werden kann)
- Holztonnendecke
- Schnitzaltar 16.Jh.
- Wandmalereien aus der ersten Hälfte des 17. Jh.
- Orgel von Heinrich Rasche (1843)
- Fensterscheiben aus mundgeblasenem Glas
Sollte die Kirche verschlossen sein, wenden Sie sich bitte an Fam. Kuhrt (im alten Schulhaus gegenüber der Kirche).
Kirche zu Lohmen
Die Feldsteinkirche zu Lohmen wurde Anfang des 13. Jh. errichtet und zeigt noch spätromanische Bauelemente.
- Besonderheiten:
- reiche Wandmalereien aus dem 15.Jh., die im 19.Jh. durch Karl Christian Andreae komplett überarbeitet wurden
- Triumphkreuz und Schnitzaltar aus dem 15. Jh.
- gotische Chorstühle mit Schnitzarbeit, Chorstühle der Erbschulzen und Kirchenvorsteher aus dem 17.Jh.
- gewölbte Sakristei mit Kamin
- durch Firma D. Steinecke (Neuß) 1994 restaurierte Lütkemüller - Orgel
- drei Stahl - Glocken, die von Hand geläutet werden
Wenn Sie die Kirche besichtigen möchten, melden Sie sich bitte im Pfarramt oder bei Familie Herm (Tel.: 038458 / 27851).
Kirche zu Zehna
Die Dorfkirche zu Zehna ist ein einschiffiger Feldsteinbau aus der Zeit des Übergangs von der Romanik zur Gotik. Der viereckige Feldsteinturm fügt sich nahtlos in das Schiff ein.
Vor einigen Jahren konnte mit Unterstützung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz das Kirchendach neu eingedeckt werden. Im vergangenen Jahr wurde die Elektroanlage erneuert, der Fussboden repariert und die Fenster restauriert. Nach 100 Jahren soll nun mit der Restaurierung des Innenraums begonnen werden. Zugleich müssen in naher Zukunft Arbeiten zur Erhaltung des Turmes beginnen.
Dringend sind wir auf Spenden angewiesen.
- Besonderheiten:
- Granit-Taufstein aus dem 13. Jh
- spätgotischer Schnitzaltar aus dem 16. Jh.
- hölzerne Kanzel aus dem Jahre 1575
Wenn Sie die Kirche besichtigen möchten, wenden Sie sich bitte in Zehna an Familie Lunow (Neuhoferstr. 4, Tel.: 038458 / 20349).
